Beat Eisele


Vor etwa einem Jahr habe ich mir ein Buch gekauft: “PHOTO ART, Fotografie im 21 Jahrhundert”. Das ist ein etwa 300-seitiger “Schinken” mit vielen Fotos berühmter Künstler. Die Seitenzahl ist geschätzt, da ich mittlerweile das Buch als Unterlage für meinen PC-Bildschirm verwende. Anfangs dachte ich mir, “hey, schau dir viele Fotos berühmter Künstler an, vielleicht verstehst Du dann mehr und fotografierst einfach besser”. Nun, sicherlich werden meine Fotos jetzt besser, da ich den Bildschirm mehr auf Augenhöhe habe ;), aber meine Fotoausflüge beginnen und enden immer noch mit “Schau mal in die Kamera, ich probier mal was…”.

Und dann sehe ich dieses Foto:

Beat Eisele - Space between endless dreams!

Wer es geschafft hat, seine Augen von dieser schönen Frau im Bikini loszureißen, der achte bitte auf folgendes: Kein Strand, kein schnelles Auto, kein Studio, kein Posing, kein “schau mal verträumt in die Ferne”. Der Blick passt, das Schattenspiel im Hintergrund, das Tuch, der Blick, die Haltung, der Moment. Beat Eisele hat es meiner Meinung nach perfekt geschafft, bei diesem Foto den richtigen Moment festzuhalten. Der rechte Fuß ist auf dem Boden, das linke Knie leicht angewinkelt…

Beat Eisele?
Ein Fotograf aus Zürich, dessen Schwerpunkte in den folgenden Bereichen liegt: Portrait, People und Lifestyle, Doku und Reportage. Und ich bin übrigens nicht der einzige, der ihn für einen guten Fotografen hält. Mit dem folgenden Foto hat Beat Eisele den 1. Platz im Bereich “Available Light” belegt, in der Photographie 1-2/2010:

Beat Eisele - Surviving day by day

Meine Empfehlung – schaut euch seine Fotos an. Wer das entsprechende (interessante) Aussehen hat, kann ihn vielleicht auch mal zum Shooting überreden ;)

Seine Webseite: www.beat-eisele.com

(Die Fotos wurden mit der freundlichen Genehmigung des Fotografen verwendet)

Sergej Bitsch


Wohl jeder Fotograf kennt das Gefühl, wenn man zu Beginn der eigenen “Karriere” recht unbeholfen mehr mit der Kamera als mit dem Motiv zu kämpfen hat. Hat man die Technik gelernt, muss man die nächste Hürde überwinden: das Motiv. Dinge sind zwar schnell zurecht gerückt, die Belichtung eingestellt und das Foto gemacht. Ein Gefühl jedoch zu vermitteln, abseits von der perfekten Werbe- oder Produktfotografie, ist entweder schwer erlernt oder einfach angeboren. Ich habe nun mehrere tausend Fotos gemacht, doch findet sich bei keinem das gewisse Etwas…

Wie beneidenswert finde ich die Fotografen, die entweder absolute Perfektionisten sind oder einfach den Blick für den richtigen Moment haben. Ich habe nun sehr viele Fotos gesehen aber selten war ich so begeistert wie bei Sergej Bitsch. Ein Verständnis für Kunst möchte ich mir nicht anmaßen, auch werde ich es mir ersparen, unbeholfen irgendwelche Dinge zu erklären ;).

Mit freundlicher Genehmigung des Fotografen hier zwei seiner Arbeiten:

Einfach zu erklären, wie schön ich diese Fotos finde, reicht hier einfach nicht. Sie sind einfach schön. Weitere Arbeiten des Fotografen gibts hier: