Henge Docks, oder: Wie dockt man ein Macbook?

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Da den Apple Macbooks ein Docking-Anschluss auf der Unterseite fehlt, haben Tüftler aus den Staaten ein System (naja, sagen wir ein Plastikteil) entwickelt, das dem geplagten Macbook-User das Anschließen der Peripherie vereinfachen soll. Das sah im Promotionvideo natürlich super aus, überall in der Wohnung sind die Henge Docks verteilt und man kann sein Macbook einfach (senkrecht) in die Dockingstation stecken. Zwar hatte ich mit der Bestellung etwas gezögert, ein Testgerät musste aber irgendwann her (… und mittlerweile kann man es z. Bsp. bei Amazon für ca. 70 Euro
;) bestellen, der Import aus den USA entfällt also). Gesagt, getan, nach ein paar Tagen wurde das Teil geliefert:

Zur Dockingstation selber erhält man mehrere Kabel für den Anschluss der Peripheriegeräte:
- 2 x USB-Kabe
- 1 x Firewire Kabel
- 2 x Audiokabel
- 1 x Lankabel
- diverse Plastikhalterungen für das Netzteil

Was man nich erhält: Den Displayport-Adapter und ein eigenes Netzteil. Man muss also eigentlich ein zweites bestellen, da der Stromanschluss mit den Plastikadaptern fest an die Dockingstation “geschraubt” wird. Hier wäre eine Verlängerung praktisch gewesen, aber vermutlich dürfen die aus patentrechtlichen Gründen nicht gebaut werden.

Das eigentliche Problem ist jedoch der Displayport-Adapter. Hier hatte ich die größten Schwierigkeiten, das Macbook (pro) überhaupt in die Dockingstation zu stecken. Der (originale Apple-) Adapter blieb immer an der Innenkante des Anschlusses im Macbook hängen. Durch etwas zurechtbiegen und etwas “Frickeln” hat es dann geklappt, ein ungutes Gefühl beim Eindocken blieb jedoch. Der “worst case” wäre, wenn der Displayport am Macbook durch das Eindocken Schaden nimmt.

Mittlerweile steht die Dockingstation wieder im Schrank. Vielleicht wenn das Macbook ein paar Jahre alt ist und vom neuesten Modell ersetzt wird, könnte die Henge Docks wieder zum Einsatz kommen. Im Moment ist mir mein Macbook jedoch zu schade dafür ;).