Naiv und dumm

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Ich bin es eigentlich gewöhnt, viele Dinge im Internet benutzen zu können, ohne dafür direkt bezahlen zu müssen. Natürlich werden dann diese Dienste vom Betreiber durch Werbung finanziert und so werde ich oft mit bunten Bildern konfrontiert, die mich zum Klicken animieren möchten. Die Botschaft dahinter ist meist recht einfach und doch ignoriere ich die meisten dieser Anzeigen bewusst.

Eine ist mir nun doch aufgefallen, vor allem, da der Inhalt recht blödsinnig drei Punkte aufzeigt, die mich nun absolut nicht betreffen. So erkennt die Plattform, in welcher Stadt ich mich befinde und automatisch werden entsprechende Punkte in den Werbebanner eingeblendet, die für München typisch sein sollen.

 Surfen mit IE7? Nein Danke.

Ok, also analysieren wir mal dieses Bild. Man sieht eine junge, sportliche und lässige Frau, die scheinbar 3 Punkte zur Auswahl hat. Speziell hier geht es um’s “Surfen”. Die Formel für diese Auswahlpunkte (die mich direkt ansprechen sollen) ist recht einfach.

1.) Gibt es eine S-Bahn in München? Falls ja, dann blende ein “Ich surfe heute mit der S-Bahn. S-Bahn-Surfen eben.” HÄ?? Soll ich mich jetzt einem gefährlichen Sport hingeben und den Kopf aus dem S-Bahn-Fenster halten?

2.) Welcher Fluss fließt durch München? Die Isar. Ah, sehr gut – “Ich surfe mit meinem neuen Surfbrett auf der Isar”. Ok. Das muss ich wohl machen, um cool zu sein.

3.) Die eigentliche Botschaft “Ich surfe mit dem Internet Explorer 7″. Jetzt endlich erkenne ich – diese Werbung ist quatsch!

Man muss wohl wirklich so naiv sein, wie diese Frau auf dem Bild. Das Bild zeigt eigentlich recht eindeutig, wie weltfremd man sich durch das Leben bewegt, wenn man den IE7 zum Surfen im Internet benutzt. S-Bahn-Surfen ist gefährlich, Surfen auf der Isar weniger und mit dem IE7 schon gar nicht? Blödsinn.

Hat sich diese Anzeige gelohnt nur aufgrund der Tatsache, dass ich mich hier damit auseinandersetze? Meine klare Botschaft dazu: Nehmt NICHT den IE7 zum surfen. Benutzt den Firefox!