Senf!

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“Verbietet gewaltverherrlichende Spiele!”

Blödsinn.

Der Amokläufer von Emsdetten hat sich Waffen aus dem Internet gekauft, Rohrbomben gebastelt und spielte vorzüglich das Spiel “Counterstrike”. Analysieren wir also diesen, von der Gesellschaft verstoßenen Jungen, der erst auf andere Personen, dann auf sich selbst geschossen hat und wir kommen zu folgenden, sinnvollen Schlüssen:

1. “Strengere” Gesetze.
Ach, endlich ein sinnvoller Vorschlag. Kaum passiert etwas, schon wird nach “strengeren Gesetzen” förmlich gebrüllt. Die Bildzeitung hat dafür große, rote Buchstagen, die Politiker eine schnelle Lösung. “Strengere Gesetze” – die Lösung für jedes, auftretende Problem in der heutigen Gesellschaft.

2. “Verbot, gewalt verherrlichender Spiele!”
Na also! Wieder die perfekte Lösung, um zukünftige Amokläufe zu verhindern! Als Gesamtkonzept schlage ich gleichzeitig vor, Videoaufnahmen im Wald, Webseiten und schwarze Kleidung zu verbieten. Die Selbstdarstellung eines gewaltbereiten, übermächtigen, schwarz gekleideten super-Menschen endet vorhersehbar mit einem Amoklauf. Eigentlich ist Matrix daran Schuld! Wir sollten diesen Film auch verbieten.
Wieso sind eigentlich immer Schulen Ziel solcher Amokläufe? Das ist doch eine entscheidende Frage. Letztendlich macht sich ein junger Mann mit dem kompletten Gewaltpaket auf den Weg quer durch die Stadt zur Schule, um dort wild um sich zu schießen. Wieso baut sich immer so ein immenser Hass auf die Schule und auf die Lehrer oder Schüler auf? Das deutet doch wieder auf die Selbstdarstellung eines übermächtigen Matrix-Superhelden, der dieser bösen Gesellschaft Rache geschworen hat. Taucht in einem langen, schwarzen Mantel auf und spielt den bösen, schwarzen Rächer. Übrigens ist mir kein Computerspiel bekannt, in dem man sich Rohrbomben um den eigenen Laib bindet. Daran sind die Nachrichten schuld. Sollte man auch verbieten.

Na ja, man hat viel davon in letzter Zeit gehört. Dies ist mein Senf dazu. Ich habe auch eine Meinung.

An die Politiker: Jemand, der es nicht schafft, eine Organisation wie die NPD zu verbieten, sollte nicht durch billige Polemik von der eigenen Unfähigkeit ablenken.

On line!

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Yeah, endlich war heute die nette Internet-Dame bei mir. Ich hatte ja auf das junge Ding ohne scheinbar eigene Meinung und nur mit geringer “Vertragslaufzeit” gehofft, jedoch tauchte lediglich eine mit technischem Knowhow behaftete Vertretung auf, die mit entsprechendem Equipment meine Leitung endlich ans große Netz hing.

Aber sei es drum. Jetzt gibts wieder Zeit für das Wesentliche. Oh, mittlerweile muss man sehr gut aufpassen, was man im Internet verfasst. Selbst private Webseiten (auf denen nicht sichtlich Werbung gemacht wird), sind ins Visier von übereifrigen Anwälten genommen worden. So lässt eine Suche nach urheberrechtlich geschützten Texten sicherlich einige Fanseiten aufblitzen und prompt hat man einen Juristen im Postfach. Witziger Weise möchte Australien sogar so weit gehen, urheberrechtlich geschützte Lieder noch stärker zu schützen und so wird wohl ein Geburtstagsständchen in einer Gaststätte schnell zu einer Straftat mit entsprechendem Bußgeld. Siehe hier!

Darf ich eigentlich Links auf meine Webseite stellen oder ist das auch schon problematisch?

Egal, was soll das ganze? Also auf übernommene Texte, Zitate und Gedichte werde ich wohl verzichten müssen. So muss zumindest der Leser hier sich mit meiner Wordgewandheit herumplagen müssen. Schade…. Naja, immerhin gibts noch Bilder, die ich hochladen könnte. Vielleicht wird es dann spannend ;-/.

Übrigens – einer aufmerksame Leserin ist es aufgefallen, dass “eshine” wohl ein Haarfärbemittel in China ist. Interessant. Mal gespannt, wie lange es geht, bis bei mir ein ehrgeiziger Jurist Ansprüche auf diesen Namen stellt :-).

Isch bin zurück.