Münchner Bladenight

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Auch wenn ich vielen Autofahrern sicherlich nicht aus dem Herzen spreche, aber diese Zeilen widme ich der Münchner Bladenight. Vermutlich habt Ihr bereits jetzt auf den Link geklickt und findet nur beim Schließen der offen gebliebenen Fenster hierher zurück – wenn ja, dann will ich kurz meine Sichtweise schildern.

Als Skater ist man eigentlich immer auf einen guten Belag angewiesen, auf tolles Wetter und auf rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmer ;-). Letzteres hat man durchaus, da Erstere wohl Angst haben, man könnte im Umfallen eine Beule ins Blech schlagen. Als Radfahrer hat man es da wesentlich schwerer, obwohl man zum Ritt seines Drahtesels dafür ausgezeichnete Reitwege, Verzeihung Fahrradwege hat. Neben zahlreichen Stürzen, unlogisch schaltenden Ampeln und wüsten Beschimpfungen habe ich es aufgegeben und bleibe mit beiden Füßen auf dem Boden. Aeh, relativ…

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Wer sich schon immer über gepflasterte Gehwege, Schotterpisten und über das Ampel-Hopping geärgert hat, der kann sich endlich jeden Montag Abend austoben. Mitten durch die Stadt führt die von Greencity veranstaltete Münchner Bladenight, auf insgesamt 4 Strecken und das über 5 Monate lang. Die längste Strecke war letztes Jahr 20 km lang, also durchaus nicht immer was für Anfänger. Als erste Strecke war sie auch Grund für zahlreiche Stürze, die einigen der aus dem Winterschlaf erweckten Skatern die letzte Kraft gekostet hat. Jedoch glücklich im Ziel angelangt konnte man vor Ort neben Musik auch noch ein kühles Getränk genießen, und wer beim Start keine Werbegeschenke erhaschen konnte, fand sicherlich auch am Ende der Veranstaltung ein paar Süßigkeiten ;-).

Radio Charivari sorgt für die musikalische Untermahlung und für einen durchaus kompetenten Praktikanten “Schorsch”, der mit seiner unglaubliche charmanten Art durchaus vermag, auch den letzten Zweifler von sich zu überzeugen.

Charivari

Also, zusammengefasst – mitten durch München skaten, die Polizei sperrt die Kreuzungen, die Fußgänger staunen, die Autofahrer ärgern sich – was gibt es Schöneres? Zum Schluß noch erwähnenswert – die Bladeguards. Das sind die Skater mit den lustigen, orangenen Westen und den Pflichthelmen (die entsprechend des Hauptsponsors bunt getragen werden müssen), die immer die Leute anschnauzen, weil sie links oder rechts vorbei wollen, die sich mit den Autofahrer anlegen, sich mit Fußgängern prügeln, und den zu langsamen Skatern die Teilnahme an der Bladenight untersagen (müssen). Aber auch wenn das alles ziemlich anstrengend und gefährlich klingt – es macht Laune. Vor allem darf man auch – ganz legitim – schnell fahren.

Der Veranstalter sucht eigentlich immer neue Anwärter, die sich bereit erklären, in diesem bunten Kostüm durch die Gegend zu fahren, wer also Lust hat und von sich behaupten kann, mit Inlinern einigermaßen bremsen zu können, der soll sich doch bitte anmelden.

Und nun genug darüber geschrieben, genug darüber gelesen. Jetzt gilt es, auch mal daran teil zu nehmen.

Am 24. April 2006 geht es wieder los.

Bladeguards 2005

Daumen drücken!

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Nachdem ich vergebens nach schönem Wetter gerufen habe, rufe ich hiermit zum kollektiven Daumendrücken auf.

Egal, wer diesen Beitrag liest, egal ob er mich kennt oder nicht kennt – einfach nur Daumen drücken. Nicht fragen, nur drücken!
Los – Finger weg von der Tastatur und einmal kräftig beide Daumen mit den restlichen Fingern (sollten 8 sein) drücken.

Die Daumen-Drück-Aktion dauert noch bis zum 24. März 2006. Wer jetzt also seine Finger nicht freimachen kann (los, Hand vom Sack), der hat in den nächsten Tagen noch Gelegenheit dazu!

Tippst du noch oder drückst du schon?

Weg mit dem Schnee!

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Man möge mir diesen völlig uneigennützigen Aufruf verzeihen, jedoch reicht es für diesen Winter mit Schnee, Matsch und der “sich in die Stadt quälenden” Münchner S-Bahn. Auch wenn letzteres wohl größtenteils unabhängig von der Wetterlage ist…

Um das aber nun etwas zu beschleunigen, habe ich mich entschieden, das Layout dieses Blogs doch etwas entsprechend meines Aufrufes zu gestalten. Das Bild eines Schneemannes, der so noch vor kurzem im Pasinger Stadtpark stand, ist ein letztes Aufatmen, das ich diesem Winter gönne.
Warum das Ganze?

  • Die Snowboarder quatschen nicht dauernd übers Snowboarden.
  • Die S-Bahn fährt wieder schneller.
  • Die Augen müssen nicht durch dauerndes Blinzeln wieder aufgetaut werden.
  • Die Bladenight beginnt endlich wieder ;-).

Was gibts da zu lachen?

Das mag zwar nicht wirklich überzeugend klingen, jedoch sind diese Argumente für mich und für mein kleines Universum ausschlaggebend.

Wer damit nicht einverstanden ist, dem sei gesagt, es gibt kein Entkommen. Der Frühling naht.

Arnd